Die wichtigsten Punkte
Je niedriger die Vorlauftemperatur sein darf, desto effizienter arbeitet eine Wärmepumpe. Fußboden- und Wandheizungen sind auf niedrige Temperaturen ausgelegt. Aber auch mit Heizkörpern kann eine Wärmepumpe funktionieren, sofern diese groß genug sind und das Haus ausreichend gedämmt ist. Quelle: Verbraucherzentrale, Wärmepumpe im Eigenheim, Stand 25.03.2026.
Messergebnisse aus bestehenden Häusern
In einem Messprojekt hat das Fraunhofer ISE 77 Wärmepumpen in Bestandsgebäuden untersucht. Bei den Luft/Wasser-Geräten lag die Jahresarbeitszahl im Mittel bei 3,4; die Werte reichten von 2,6 bis 4,9. Vom Baujahr hing die Effizienz nach den Ergebnissen nicht ab, die Häuser von vor 1977 im Projekt waren allerdings etwas stärker saniert als im Bundesdurchschnitt. Waren die Heizkörper ausreichend groß, genügten im Mittel ähnlich niedrige Temperaturen wie bei Flächenheizungen. Quelle: Fraunhofer ISE, Presseinformation vom 03.11.2025.
Häufige Fragen
Erfahre ich durch den Check, ob mein Haus passt?
Nein. Sie bekommen Hinweise zu Ihren Antworten. Ob und in welcher Form eine Wärmepumpe für Ihr Haus in Frage kommt, klärt erst die Planung durch einen Fachbetrieb.
Wo lese ich die Vorlauftemperatur ab?
Meist zeigt die Heizung sie im Display oder im Menü an. Am meisten sagt der Wert an einem kalten Wintertag.