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Eignungs-Check: Was entscheidet über die Wärmepumpe in meinem Haus?

Am meisten zählt, wie warm das Heizungswasser sein muss: die Vorlauftemperatur. Nach der Faustregel der Verbraucherzentrale sollte sie möglichst das ganze Jahr unter 55 °C bleiben. Dabei helfen große Heizflächen, eine gute Dämmung und ein hydraulischer Abgleich. Vor dem Auftrag empfiehlt die Verbraucherzentrale eine Beratung durch einen Heizungsfachbetrieb zur Energiebilanz des gesamten Hauses. Ob eine Wärmepumpe wirklich passt, zeigt erst die Planung durch einen Fachbetrieb.

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Hinweise, kein Urteil. Der Check stützt sich auf die Verbraucherzentrale (Stand 25.03.2026) und ein Messprojekt des Fraunhofer ISE. Ob und wie eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus passt, klärt erst die Planung durch einen Fachbetrieb.

Bezahlte Vermittlung: Kommt über uns ein Auftrag mit dem einen Fachbetrieb für Planung und Einbau zustande, mit dem wir zusammenarbeiten, zahlt er uns dafür eine Vergütung. Einen Angebotsvergleich zwischen mehreren Betrieben bieten wir nicht an.

Reicht Ihrem Haus auch an kalten Tagen eine Vorlauftemperatur unter 55 °C?

Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur des Heizungswassers, das zu den Heizkörpern fließt. Sie steht oft im Display der Heizung. Das ist der Wert, mit dem Ihre Heizung heute läuft; ob das Haus mit weniger auskommt, klärt die Planung.

Heizen Sie mit Fußboden- oder Wandheizung oder mit großen Heizkörpern?

Große Heizflächen geben auch mit niedriger Temperatur genug Wärme ab.

Wurden Dach, Fassade oder Fenster seit dem Bau erneuert oder gedämmt?

Gemeint sind größere Arbeiten, zum Beispiel neue Fenster oder ein gedämmtes Dach.

Wurde an Ihrer Heizung ein hydraulischer Abgleich gemacht?

Beim hydraulischen Abgleich stellt ein Fachbetrieb ein, dass jeder Heizkörper die passende Menge Heizwasser bekommt.

Hinweise zu Ihrem Haus

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Die wichtigsten Punkte

Je niedriger die Vorlauftemperatur sein darf, desto effizienter arbeitet eine Wärmepumpe. Fußboden- und Wandheizungen sind auf niedrige Temperaturen ausgelegt. Aber auch mit Heizkörpern kann eine Wärmepumpe funktionieren, sofern diese groß genug sind und das Haus ausreichend gedämmt ist. Quelle: Verbraucherzentrale, Wärmepumpe im Eigenheim, Stand 25.03.2026.

Messergebnisse aus bestehenden Häusern

In einem Messprojekt hat das Fraunhofer ISE 77 Wärmepumpen in Bestandsgebäuden untersucht. Bei den Luft/Wasser-Geräten lag die Jahresarbeitszahl im Mittel bei 3,4; die Werte reichten von 2,6 bis 4,9. Vom Baujahr hing die Effizienz nach den Ergebnissen nicht ab, die Häuser von vor 1977 im Projekt waren allerdings etwas stärker saniert als im Bundesdurchschnitt. Waren die Heizkörper ausreichend groß, genügten im Mittel ähnlich niedrige Temperaturen wie bei Flächenheizungen. Quelle: Fraunhofer ISE, Presseinformation vom 03.11.2025.

Häufige Fragen

Erfahre ich durch den Check, ob mein Haus passt?

Nein. Sie bekommen Hinweise zu Ihren Antworten. Ob und in welcher Form eine Wärmepumpe für Ihr Haus in Frage kommt, klärt erst die Planung durch einen Fachbetrieb.

Wo lese ich die Vorlauftemperatur ab?

Meist zeigt die Heizung sie im Display oder im Menü an. Am meisten sagt der Wert an einem kalten Wintertag.

Geprüft von Benjamin Marcel Farmer · Wärmepumpen Oberbayern – Anfragen zu Planung und Einbau für Häuser in Bayern